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04.11.2004 11:26

Wir über uns...

Carneval Comité Oberlahnstein e.V. (CCO)

Gegründet: 12. Februar 1934

- ältester und größter Karnevalverein Lahnsteins -

Das CCO hat sich zur Aufgabe gemacht, den Lahnsteiner Rosenmontagszug durchzuführen, den Lahnsteiner Prinzen und die Lahno-Rhenania zu proklamieren sowie Sitzungen und karnevalistische Veranstaltungen durchzuführen.

Stand 2006 hat das CCO ca. 1.100 Mitglieder (hiervon über 97 aktive Kinder) und ist

  • zweitgrößter Verein der Stadt und
  • größter Karnevalsverein Lahnsteins und
  • größter Karnevalsverein des Rhein-Lahn-Kreises.


Die Aktivenkreise sind:

  • Vorstand (geschäftsführender und erweiterter),
  • Elferrat,
  • Tanzsportabteilung mit CCO-Tanzgarde und Kindertanzgruppen,
  • Betreuer der Kindertanzgruppen,
  • Kinder- und Jugendelferrat,
  • Ex-Tollitäten,
  • Wagenbauer der Umzugswagen für Tollitäten, Kindertollitäten und weitere drei Comitéwagen; Bühnenbauer,
  • Büttenredner,
  • verschiedene Fußgruppen (u.a. die PiCCOlos)
  • "CCO-Narren" Jugend- und Seniroengruppe
  • Förderkreis "Vereinsgeschichte",
  • Museum,
  • Prinzenstab,
  • diverse Fachausschüsse


Die Veranstaltungspalette (Stand 2006-8):

- die Karnevalssession beginnt 4 Wochen vor Rosenmontag -

  • drei Trockensitzungen
  • seit 1935 Proklamation der Tollitäten Prinz und Lahno-Rhenania sowie der Kindertollitäten
  • Gratulationsempfang für die Tollitäten
  • Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Gardetanzsport für Kinder und Junioren (Ausrichter für den Regionalverband) (mit überregionaler Teilnahme)
  • Männerballett-Festival (mit überregionaler Teilnahme)
  • Kinderkarnevalsparty
  • Kinder- und Jugendumzug (seit 1992)
  • Lahnsteiner Rosenmontagszug (seit 1935)
  • Abschlussball mit Kehraus der Fastnacht
  • Heringsessen mit Fastnachtsbeerdigung
  • Vereinsausflüge
  • Kinder-und Jugendfreizeit
  • jährl. Gastbesuch zum Carnival in Kettering/GB (seit 1979)
  • Lahnsteiner Fastnachtsmuseum

Anschrift:

Postfach 2139, 56108 Lahnstein

Vorsitzender: Helmut Hohl - E-Mail: helmut.hohl@lotto-rlp.de

siehe auch Artikel unter der Rubrik "Kontakt" Der Vorstand


  • Rechtsform: eingetragener Verein mit anerkannter Gemeinnützigkeit
  •  
  • Aufgabe:
    Pflege des karnevalistischen Brauchtums und Ausrichter des Lahnsteiner Rosenmontagszuges
  •  
  • Vereinsfarben: rot-weiss
  •  
  • Dachverband: Regionalverband Karnevalistischer Korporationen Rhein-Mosel-Lahn e.V. (RKK)
  •  
  • Vereinsgelände: Max-Schwarz-Strasse, Wagenbauhalle
  •  
  • Fastnachtsmuseum: Martinsschloss, Schlossstrasse
  •  
  • Kartenvorverkauf: Bürotechnik Jachmich, Ecke Adolfstr./ Frühmesserstr. In Oberlahnstein

  • Souvenirshop:
    Im Foyer der Stadthalle während unserer Veranstaltungen oder über unseren Vorstand
  •  
  • Veranstaltungssaal: Stadthalle Lahnstein
  •  
  • Vereinszeitung (seit 1986): „Narrenkappe"

  • Herausgeber der Buches „Lahnsteiner Karnevalisten erzählen"

[Eva Bonn]

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Vereinswappen, Vereinsmaskottchen und Logo

Unser Vereinswappen, Vereinsmaskottchen
Aktivenorden und Logo:

altes Wappen bis 1970

 

Das ist unser aktuelles Vereinswappen (seit Juni 2000, Entwurf Eva Bonn)

Das sind unsere Vereinsbuchstaben und LOGO

Unser Vereinsmaskottchen (seit 1986)
Entwurf Eva Bonn

Unser Aktivenorden (Haus- und Hoforden). Erstmals im Jahre 2000 vergeben.
Gezählt wird die Aktivenschaft ab dem 16. Lebensjahr. Es ist der höchste Orden des
Vereins und wird nach 3jähriger Aktivenschaft vergeben und als Halsorden getragen.
Entwurf Eva Bonn
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[Eva Bonn]
   04.11.2004 11:05



15.09.2004 21:22

Über unsere Geschichte...

Ein Blick in die CCO-Vereinsgeschichte

Von Eva Bonn, CCO-Archivarin und Autorin des Buches "Lahnsteiner Fastnacht-Spiegel, Geschichte und Spuren ..." (Auszüge)

Das alte Vereinswappen bis 1970

Das aktuelle Vereinswappen seit Sommer 2000
Entwurf Eva Bonn

Gründung des Vereins

Eine Gruppe lustiger Karnevalisten um die Lahnsteiner Jupp Bodenstein und Peter Noll, die von den Eindrücken des gerade erlebten Rosenmontagszuges in Koblenz begeistert waren, ließen am 12. Februar 1934 im Turnerheim (Westallee) die Idee hochleben, einen Verein bzw. eine Gemeinschaft zu gründen, die sich um die Ausrichtung eines regelmäßig stattfindenden Rosenmontagszuges mit Sitzungen und Karnevalsprinz in Oberlahnstein kümmert. Man nannte sich fortan "Karnevalistische Arbeitsgemeinschaft Oberlahnstein".

Das war der erste Vorstand unseres Vereins mit Peter Noll an der Spitze
(Bildmitte, links von ihm sitzt Jupp Bodenstein der bis in die 1970er Jahre eine
Institution im Verein wurde!)

Die 1930er

Die erste "Große Gala-Damensitzung" wurde am 27. Januar 1935 mit 8 Redebeiträgen und 4 Gesangsdarbietungen veranstaltet.

Peter Noll (1. Vorsitzender der Turngemeinde Oberlahnstein und der Karnevalistischen Arbeitsgemeinschaft Oberlahnstein) regierte als erster Prinz Karneval (noch ohne eine Lahno-Rhenania an seiner Seite).

1935 - Peter Noll - der erste Prinz und der erste 1. Vorsitzende unserer Vereinsgeschichte

 

Der erste Rosenmontagszug war mit 300 Teilnehmern direkt ein großer Erfolg.

Auch 1936 lud man zu zwei Sitzungen ein. Der erste Elferratspräsident hieß Franz Kabalo.

Erstmals regierte auch eine Lahno-Rhenania (Leni Schwedhelm, verh. Gerntke), die mit dem Prinzen Josef Kessler am Schwerdonnerstag im Turnerheimsaal inthronisiert wurde. Die TGO-Prinzengarde, die bereits 1898 gegründet wurde, erlebte seit 1935 wieder neuen Aufschwung und stand für die Tollitäten Spalier.

Der Rosenmontagszug hatte 100 Zugnummern.

1938 wurde erstmals die auch noch heute getragene Lahnokrone verwendet - hergestellt vom Klempnermeister Hans Jäger. Der letzte Rosenmontagszug vor dem Krieg fand 1939. Die Büttenreden befaßten sich in dieser Session mit aktuellen Themen wie der angeordneten Verdunklung und Entrümplung der Speicher.

 

Die 1940er

Das Buch des Karnevalsverein wurde von 1940-1947 jäh zugeschlagen. Krieg und die damit verbundenen Sorgen, Not, Elend und Leiden ließen keine Gedanken an die Fastnacht zu. Die Turngemeinde Oberlahnstein übernimmt 1949 die Initiative, Prinz Karneval wieder aufleben zu lassen.

1949: Die erste Saalfastanacht mit Prinz, Lahno und TGO-Prinzengarde nach dem Krieg

 

Die 1950er

Ab 1950 wurde die Fassenacht wieder so richtig organisiert. Die Sitzungsbesucher mußten zwar Holz und Briketts zum Heizen in den Saal mitbringen, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch - man war hungrig, nicht nur was das Essen betraf, sondern auch hungrig nach Unterhaltung und auf die Fastnacht. Das Turnerheim wurde bis zur dessen Schließung die Heimat des CCO. 82 Personen trugen sich in den ersten Jahren als Mitglieder ein (1950-54). Viele sind dem Verein auch heute noch treu geblieben.

Am 26. März 1952 wurde ein erster offizieller Vorstand gewählt.

Eine Art "endgültige Gründungsversammlung" unter der Leitung von Willi Eltgen wurde am 23.7.1956 im "Kaiserhof" einberufen, denen 30 Personen gefolgt waren. Danach wurden die Mitglieder am 20.08.1956 zu einer ersten Versammlung eingeladen mit den Begrüßungsworten: "... ja, ja aus dem losen Gebilde ist nun ein Verein geworden". Seitdem ist das CCO ein „e.V."

Diesem nun genanntem CCO e. V. stand fortan als 1. Vorsitzender der
spätere Lahnsteiner Ehrenbürger Ernst Wagner an.

 

Die 1960er

Aufgrund der Flutkatastrophe an der Nordseeküste im Jahre 1962 wollte man nicht groß feiern. So feierte man die Prinzeneinführung im Rittersaal der Burg Lahneck im kleinen Kreis.

Bürgermeister Fritz Berlin ging 1964, nachdem er bei der Proklamation seinen Stadtschlüssel abgeben mußte, mit einem Sparschwein von Tisch zu Tisch, um für eine Stadthalle zu sammeln. Prinz Willi Schröder brachte als Geschenk an die Narren das "Kölner Eilemann-Trio" nach Lahnstein. Sie wurden in einer riesigen Kiste auf die Bühne gebracht. 1965 feierte das CCO drei Sitzungen - Toni Dressler, einst Oberlahnsteiner Bürger, wird in Chikago/USA Prinz Karneval 1966.

 

Die 1970er

Im Zuge der Städtezusammenlegung Ober- und Niederlahnstein ändert das CCO sein Vereinswappen. 1970: Die erste "Zeltfastnacht" wird gefeiert - das Turnerheim ist geschlossen, eine große Ära des Vereins ist beendet. Abermals regiert in Chikago/USA ein ehemaliger Lahnsteiner Bürger als Prinz Karneval: Peter Kern.

1971: Die "Ära Jupp Bodenstein" geht nach 36 Jahren zu Ende - Günter Krämer übernimmt die Präsidentschaft und Bodenstein wird für seine großen Verdienste um das CCO zum Ehrenelferratspräsidenten ernannt.

Endlich hatte man 1973 wieder ein Dach über dem Kopf. Die Sitzung stand unter dem Motto "Karnevalstreiben am Marktbrunnen im alten Lahnstein" und konnte in der noch im Rohbau befindlichen Stadthalle gefeiert werden.

Im Mai 1976 wird Hans Arzheimer zum 1.Vorsitzenden gewählt.

 

Der Busunternehmer und Ex-Prinz 1970, Hans Arzheimer
leitet den Verein von 1976 bis zum Jubiläum im Jahre 1984

Ernst Wagner, der 20 Jahre die Geschicke des CCO führte, wird Ehrenvorsitzender.

1981 wurde eine Partnerschaft zwischen dem "Ketteringer Carnival Club", Kettering ist die englische Partnerstadt der Stadt Lahnstein, und dem CCO geschlossen.

Abb.: Ernst Wagner - CCO-Ehrenvorsitzender.
Er führte das CCO sicher durch zwei erfolgreiche Jahrzehnte und
prägte den Verein entscheidend mit.
Ernst Wagner war auch Ehrenbürger der Stadt Lahnstein.

 

Die 1980er

1980 wird Willi Eisenbarth neuer Elferratspräsident. 1983: am 11.11. wird in der Stadthalle eine neue Garde eingekleidet. Es ist die CCO-Garde Rot-Weiß mit Feldartilleriekorps.

1984: Goldenes Jubiläum - 50 Jahre CCO mit großem Festprogramm. Der langjährige Mundschenk Helmut Hohl (und heutiger Vorsitzender) wird Jubiläumsprinz. Mai 1984: Wechsel an der Vereinsspitze - Edi Jäger wird neuer 1. Vorsitzender.

Abb.: Edi Jäger - Vorsitzender 1984-1990.
In seiner Ära verdoppelt sich die Mitgliederschaft und es wird die
Idee des vereinseigenen Geländes zum Bau einer CCO-Wagenbauhalle
vorangetrieben und angeschoben.
Ex-Prinz Edi Jäger ist seinem CCO treu verbunden.
2006 wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

1985: Die 1.Trockensitzung des Vereins findet statt.

1986: Die erste CCO-Vereinszeitung erscheint. Die Redakteure Harald Pfisterer und Eva Bonn veröffentlichen im Juni 1986 die erste "NARRENKAPPE". Diese Zeitung erscheint auch heute noch regelmäßig zweimal im Jahr (das Redaktionsteam wurde 1989 mit Manfred Radermacher verstärkt).

1989: Hans Erich Schmitz übernimmt das Präsidentenamt. Das CCO-Tanzpaar Eveline Hohl und Andreas Leininger wird Rheinland-Pfalz-Meister im Gardepaartanz.

 

Die 1990er

Im Mai 1990 übergibt Edi Jäger die Vereinsführung an Harald Pfisterer. Er übernimmt einen Verein, der von 241 Mitglieder (Stand Mai 1984) auf 519 Mitglieder (Stand 1990) herangeführt wurde. Zur neuen Mannschaft gehören auch „alte" Vorstandskollegen der Aufbauphase seit 1986: Helmut Hohl und Eva Bonn. Der Verein erlangt die Gemeinnützigkeit und es wird eine neue Satzung verabschiedet.

Die 90er fangen recht bewegt an. Der Rosenmontagszug 1990 ist im wahrsten Sinne des Wortes sehr stürmisch - Orkanartige Regenfälle des Orkans „Wiebke" hätten beinahe die Durchführung verhindert.

1991: 3 Tage nach dem ersten Veranstaltungswochenende wird die Kampagne wie in vielen Städten in Deutschland wegen des ausgebrochenen Golf-Krieges im Irak abgesagt. Nach einem Treffen der Lahnsteiner Vereinsvertreter bei Oberbürgermeister Karl-Heinz Groß am 18.01.1991, wurde beschlossen, die Kampagne sofort abzusagen.

"Die Landesregierung, so OB Groß, habe empfohlen, die Veranstaltungen abzusagen" (Rhein-Lahn-Zeitung, Lahnstein-Teil, 19.01.1991). Mit dieser Entscheidung wurden auch die bereits verkauften Eintrittskarten zurückgegeben.

1992: Es regierte zum erstenmal in der Vereinsgeschichte wegen den genannten Umstände das Prinzenpaar vom Jahr zuvor. Das CCO veranstaltete in jenem Jahr am Fastnachtsamstag nach 1963 wieder einen nun mittlerweile jährlich durchgeführten großen CCO-Kinder- und Jugendumzug mit anfänglich 700 teilnehmenden Kindern (1999 sogar 1.200 Kindern). Deren Organisator ist Helmut Hohl. Es ist der erste Umzug, der durch ganz Lahnstein geht.

1993: Das 1.CCO-Männerballett-Festival sorgt für Begeisterung. Festivalleiter und Initiator ist Manfred Radermacher. Wilfried Röllig wird neuer Elferratspräsident Es fand einer der erfolgreichsten Kampagnen des Vereins statt: über 5.000 CCO-Saalbesucher feiern die CCO-Fastnacht in jenem Jahr.

Im Mai 1993 wird Rudi Reif zum Ehrenmitglied ernannt. Die Einzigartigkeit dieser Auszeichnung wird dadurch unterstrichen, daß das CCO zu diesem Zeitpunkt erst ein einziges Mal diese Ehrung aussprach. Rudi Reif ist der unermüdliche Motor des CCO. Seit den 60ern aktiv dabei, kümmert er sich um die Werbeanzeigen des stetig umfangreicher werdenden Jahrbuches und das Sammeln für den Rosenmontagszug. Als Elferrat erhielt er nach 24 Jahren die Ehrenelferratswürde. Närrische 3 x 11 Jahre übte er dieses Ehrenamt aus (1961-94). Sein Engagement erstreckt sich auch auf das Fastnachtsmuseum und er wirkte mit hunderten von Arbeitsstunden beim Bau der CCO-Wagenbauhalle mit.

Auf Initiative von Albert Krebs wird am 24. Mai 1993 der "Förderkreis zur Vereinsgeschichte" gegründet.

Am 20. und 21. November 1993 wird eine von Eva Bonn organisierte große Ausstellung "60 Jahre CCO - Vereinsgeschichte in Wort und Bild" im Pfarrzentrum Europaplatz eröffnet. 1.300 Besucher aus nah und fern waren begeistert. In der Rhein-Lahn-Zeitung erscheint über die Ausstellung als "Aktuelles Thema" eine ganzseitige Sonderseite. In jenem Jahr wird auch Stephanie Theimer - CCO-Solotanzmariechen - wird Rheinland-Pfalz-Meisterin der Juniorinnen.

1994 wird Martin Michels als 50. Prinz Karneval der Vereinsgeschichte, inthronisiert.

Bei der Jubiläums-Geburtstagsparty "60 Jahre und kein bißchen leise" (60 Jahre CCO) traten Aktive der vergangenen Jahrzehnte auf.

Die Tanzabteilung ertanzte den Titel der Landesmeisterschaft Nordrhein-Westfalen der Juniorengarden.

An Silvester 1999 veranstaltete das CCO gemeinsam mit der Gesellschaftlichen Vereinigung 1924 die Jahrtausend-Gala in der Lahnsteiner Stadthalle und beging mit 500 Gästen den Schritt ins nächste Jahrtausend.

Abb.: Harald Pfisterer führte das CCO von 1990 - 2000
Zum Dank für seine Verdienste wurde er im Mai 2000 von der Mitglieder-
versammlung zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Die 2000er Jahre

Im Mai 2000 übergab Harald Pfisterer die Vereinsführung an den langjährigen Aktiven und Ex-Prinzen Helmut Hohl. Bei der Jahreshauptversammlung wurde Harald Pfisterer von den Mitgliedern zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Eine weitere hohe Ehre erhielt das jahrzehntlange Mitglied und Wagenbauer seit 5 Jahrzehnten, Josef „Eng" Schwan, der mit stehenden Ovationen zum 2. Ehrenmitglied des CCO ernannt wurde. Helmut Hohl blickt auf über 2 Jahrzehnte CCO-Aktivität zurück, ist seit über 10 Jahren für die Ausrichtung des überregionalbekannten Rheinischen Kindertanzfestival des CCO verantwortlich und seit Anbeginn des CCO-Kinder- und Jugendumzuges Zugleiter dieses närrischen Lindwurmes gewesen. Mit einer Gruppe aus Jung und Alt, Erfahrenen und neuen Gesichtern engagiert er sich nun für den ältesten Karnevalverein Lahnstein in forderer Verantwortung.

CCO-Wagenbauhalle

Das CCO hat 6 Umzugswagen zu bauen. Nachdem es jedes Jahr problematischer wurde, eine entsprechende Unterkunft zu bekommen und sogar in bitterer Kälte im Freien gebaut werden mußte, trieb Edi Jäger die Idee voran, eine Vereinshalle zu bauen. Nachdem die Mitgliederversammlung im Mai 1994 "grünes Licht" gab, wurde ein Grundstück in der Max-Schwarz-Straße für einen Hallenbau erworben. Edi Jäger leitete als "CCO-Baumeister" im Juli 1994 den ersten Spatenstich für eine vereinseigene Wagenbauhalle ein (Foto siehe nächste Seite). Die Realisierung der Wagenbauhalle schritt voran: am 24.11.95 wurde Richtfest gefeiert, und 1996 wurden dort die ersten Wagen gebaut. Im Herbst 1998 wurde der zweite Bauabschnitt (Vereinsheim) begonnen.

Im Juni 2007 konnte dann nach langer, langer Bauzeit (13 Jahre darauf gewartet) auch der "Bauabschnitt 3" mit dem dringend benötigtem Vereinsheim mit Werkstatt der Mitgliedschaft überreicht werden.

Juni 1994
ein historischer Tag beim CCO: das Grundstück
für eine spätere Wagenbauhalle mit kleinem Vereinsheim wird erworben

CCO-Wagen- und Bühnenbau

Beim Bühnenbau engagierten sich in den ersten zwei Nachkriegsjahrzehnten Lahnsteiner Handwerksbetriebe. Aber was wäre ein Verein, ohne die vielen ehrenamtlichen Künstler und Helfer? Josef "Eng" Schwan und Rolf Kaiser sind heute noch Namen, die viele Jahre auch in diesem Bereich den Verein mitprägten und herrliche Bühnen und Wagen zauberten. Die vielen Namen der Jahrzehnte zu nennen würde denen, die nicht genannt werden, nicht gerecht werden.

CCO-Fastnachtsmuseum

1996: am 14. September eröffnet das CCO in Anwesenheit des Präsidenten des Regionalverbandes Karnevalist. Korporationen (RKK), Herrn Peter Schmorleiz, und Oberbürgermeister Karl-Heinz Groß, im Martinsschloß mit einem Schloßfest ein vereinseigenes (ehrenamtlich geführtes) Fastnachtsmuseum unter der Leitung von Eva Bonn und Albert Krebs. Es ist von Mai bis Ende Oktober jeden Sonntag für Besucher geöffnet ist.

 

[EBonn]

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[Kopie:] JHV 2011

Große Projekte für 2011 angestoßen

Gut besuchte Jahreshauptversammlung 2011

Unsere diesjährige Jahreshauptversammlung fand Im Saal des Restaurant "Pinoccio" statt, und dieser war fast zu klein. Vorsitzender Helmut Hohl begrüßte überraschend viele interessierte CCO’ler und lies diese zunächst zu Ehren der verstorbenen Mitglieder einmal Innehalten.

In seinem Bericht über die vielfältigen Aktivitäten des CCO im Laufe eines Jahres und in der Kampagne ließ er das Vereinsleben noch einmal Revue passieren. Er dankte allen CCO-Aktiven und natürlich ganz besonders seinem Vorstand für ihren unermüdlichen Einsatz für den Verein, denn ohne dieses Engagement wäre das erfolgreiche Wirken für den Karneval in unserer Heimatstadt nicht möglich. Die zweite Vorsitzende Eva Bonn ließ Zahlen sprechen: Nicht weniger als 316 Aktive sind bei den CCO-Sitzungen im Einsatz, die Tollitäten hatten in der Kampagne 160 Termine zu absolvieren. 410 Orden wurden verliehen. 12 mal tagte der Vorstand und über 50 Besprechungen der Aktivenkreise und Arbeitsgruppen wurden durchgeführt. 18 Veranstaltungen wurden organisiert und durchgeführt. Eine Vielzahl von Gratulationen zu runden Geburtstagen wurden ausgesprochen und 23 Jubilare persönlich besucht. Das Fastnachtsmuseum erfreute sich weiterhin großer Beliebtheit und so fanden wieder viele Gäste den Weg ins Martinschloß. Das Hochwasser war dabei allerdings ein ungebetener Gast. Bei den Ausräumarbeiten entstand mit den gestapelten Museumschränken ein wahres "Kunstwerk", das den Wassermassen sogar trotzte. Die weitest angereisten Besucher kam aus Schottland und waren tief beeindruckt vom ihnen fremdartigen Brauchtum.

Stolz ist das CCO darauf, dass die Mitgliederzahl – wenn auch langsam – immer noch ansteigt, dies berichtete der 2. Vorstitzende Klaus Hohenbild. Zum Stichtag der Jahreshauptversammlung zählt das CCO 1.150 Mitglieder.

Von einer – trotz stetig steigender Kosten - gesunden Kassenlage konnte Schatzmeister Michael Schumann berichten. Er dankte an dieser Stelle seiner Stellvertreterin Beate Hoffmann, den PiCCOlos und auch unserem Ehrenmitglied Rudi Reif für die geleistete Arbeit und dankte allen, die ebenfalls zum finanziellen Erfolg der Kampagne beigetragen hatten.

Die Kassenprüfer Volker Huster und Birgit Seifert, bescheinigten eine vorbildliche Kassenführung und beantragten die Entlastung des Schatzmeisters und anschließend des gesamten Vorstands. Dem folgten die anwesenden Mitglieder gerne.

Eine Nachwahl für den erweiterten Vorstand war erforderlich geworden. Der Vorstand hatte auf Vorschlag aus der Tanzsportabteilung als Sprecherin der Tanzsportabteilung Stefanie Muno kommissarisch eingesetzt. Dies galt es nun zu bestätigen. Die Wahl war einstimmig.

 Vors. Helmut Hohl, die beiden 2. Vorsitzenden Eva Bonn und Klaus Hohenbild (re) bei der Ehrung von Prinz Bernd Rosenbaum mit der CCO-Ehrennadel. (Lahno Rebecca Lauer war verhindert - sie bekommt die Ehrung zu gegebenen Zeitpunkt nachgereicht)

Der Vorsitzende konnte nun eine besondere Ehrung vornehmen. Die CCO-Ehrennadel erhielt unter großem Beifall Sr. Tollität Prinz Bernd I. (Bernd Rosenbaum). Einmal mehr hatte er dazu beigetragen, das Brauchtum hoch zu halten den Stellenwert der Fassenacht am Rhein-Lahn-Eck zu festigen. Lahno-Rhenania Rebacca (Rebecca Lauer) war leider verhindert.

Drei besondere Projekte will das CCO in 2011/2012 verwirklichen:

  • Zum einen wurde es Zeit, das Vereinsheim mit einem schützenden (und wärmedämmenden) Außenputz zu versehen. Hier sind die Ausschreibungsmodalitäten gelaufen und der Auftrag ist erteilt. Im nächsten Jahr werden weitere Wärmedämmungsmaßnahmen durchgeführt.
  • Zum anderen sind die Wagenbauer dabei einen ganz neuen Wagen für die Tollitäten zu bauen, der 2012 erstmals fahren soll. Dieses Vorhaben war auf drei Jahre gestreckt worden und soll nun vollendet werden. So fahren Prinz und Lahno – so wie früher einmal – in 2012 wieder auf einem Wagen. Die anderen Wagen werden entsprechend umgestaltet.
  • Zu diesen zwei Großprojekten gibt das CCO einen schmucken Solidaritäts-Ansteckorden heraus, den es ab dem 1. Juli bei den Vorstandsmitgliedern zu erwerben gibt. Damit trägt jeder Käufer einen Teil dazu bei, diese finaziell starke Großvorhaben zu fördern. Auf dem vergoldeten Orden abgebildet ist der bisherige Prinzenwagen - sicherlich wird der Orden manches Reverse zieren (Verkaufspreis zu 12,50 EUR).
  • Ein ganz besonderes Datum gibt es in diesem Jahr: den 11. 11. 11!
    Klar, dass das CCO mit einem besonderen Aktionstag dieses besondere Datum begehen wird: In Zusammenarbeit mit dem Philatelisten-Club Rhein-Lahn wird es ein Sonderpostamt mit Sonderstempel "11.11.11" und besonderen Schmuckumschlag geben. Begleitet wird das Sonderpostamt natürlich von etlichen Aktionen des CCO im Laufe des Tages. Weitere Details sind in der Entscheidungsphase und werden bekannt gemacht.

Die CCO-Termine der nächsten Monate wurden bekannt gegeben: Ketteringtour, Kirmes (Teilnahme am Umzug und Jumbo-Kicker-Turnier), RLP-Meisterschaften, Jugendausflug (Limesaktionstag) und Vereinsausflug (siehe Kalenderblatt).

Mit Bekanntgabe des Mottos der Kampagne 2012 konnte Vorsitzender Helmut Hohl die Jahreshauptversammlung bereits um 21:11 Uhr beschließen. Es lautet: "Feiern – tanzen –singen –lachen, das CCO läßt’s richtig krachen!"
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[Eva Bonn]
09.07.2011 15:13


kutsche 2010

Alte CCO-Kutsche erstrahlt in neuem Glanz

CCO-Abordnung besuchte restaurierten "Landauer" beim Fahrstall Hamacher in Gondershausen

Gut 130 Jahre hat sie schon auf dem Buckel, die Kutsche, die beim Carneval Comité Oberlahnstein viele Jahrzehnte lang als Gefährt der jeweils vorjährigen Tollitäten im Rosenmontagszug mitfuhr. Aufgrund ihrer Altersschwäche fristete sie in den letzten Jahren ihr Dasein in einem Überseecontainer.

Durch den bei einer Jahreshauptversammlung beschlossenen Verkauf des historischen "Landauers" fand das betagte Stück einen neuen Besitzer. Helmut Hamacher, früherer langjähriger Pächter des bekannten Forsthauses Remstecken in Koblenz und ausgewiesener Freund des Karnevals, und bekannt für seine Liebe zu alten Kutschen, kaufte dem CCO das alte Gefährt ab. Nach gut zwei Jahren nun

luden die Hamachers den CCO-Vorstand nach Gondershausen ein, um zu zeigen, was aus der betagten und beinahe schrottreifen Kutsche inzwischen geworden ist. Die Lahnsteiner waren mehr als positiv überrascht. Der Besuch wurde ein richtig netter Abend.

Durch eine alte Verbindung von CCO-Vorstandsmitglied Manfred Radermacher zu Petra Hamacher kam der Kontakt zum CCO zustande. Ihr Vater Helmut nahm im Frühjahr 2008 die alte Kutsche in Augenschein und entschloss sich für den Kauf, denn er sah ein gewisses Potential, die Kutsche, die aus der Zeit um 1880 stammen dürfte, eventuell wieder einsatztüchtig zu machen. Zumindest wollte er es versuchen. Er brauchte viel Geduld und noch mehr Liebe zum Detail, aber vor allem Zeit, um den "Landauer", so die Bezeichnung für diese Kutschenform, wieder flott zu machen: "Manchmal hätte ich am liebsten alles hingeschmissen, aber als ich dann das Seitenfenster aus der Versenkung geholt habe, war mir klar, dass ich diese Kutsche wieder hinbekommen muss.", erzählte er.
Er investierte gut anderthalb Jahre Zeit in die Restaurierung. Mit viel Aufwand gelang es ihm, das alte Verdeck der Kutsche freizulegen und das Gerüst des Verdecks wieder gangbar zu machen, denn dieses war aus vielerlei Gründen vor gut vier Jahrzehnten von einem Polsterer am Aufbau der Kutsche festgenagelt worden, so dass die Lahnsteiner Romozugbesucher die Kutsche eigentlich nur mit offenem Verdeck in Erinnerung haben dürften. Tausende Polsternägel mussten mühevoll entfernt werden. Aber auch die Fenster wurden repariert und ein neues Verdeck angefertigt. Innen wurden die Sitze neu bezogen und auch der Kutschbock erhielt neue Polster. Die Lampen sind noch original erhalten und wurden fachmänisch restauriert. Die nostalgischen handgeschliffenen Gläser verleihen der Kutsche das besondere Flair. Der alte schwarze Anstrich, bestehend aus mindestens sieben Lackschichten, wurde abgebeizt und abgeschliffen.

Ein echtes Prachtstück ist die alte Kutsche des CCO geworden, nachdem Helmut Hamacher sie innerhalb von 18 Monaten liebevoll restauriert hat.

Jetzt erstrahlt die Kutsche in einem dunklen Königsblau mit schwarzen Applikationen und weißen Zierborden. Sie dient seit ein paar Monaten als Kutsche für besondere Anlässe. So war sie schon beim Koblenzer Augustafest und bei verschiedenen Hochzeiten im Einsatz.

Petra Hamacher und ihr Vater Helmut empfingen die Delegation des CCO auf dem neu erworbenen Hof in Gondershausen just in dem Moment, als ein schlimmes Unwetter den Hunsrück heimsuchte. Nachdem sich der Sturm gelegt hatte, nahm die Gruppe in einem Planwagen Platz und staunte über die Fotos, die die liebevolle Restaurierung der Kutsche belegten. Die beiden Zweiten Vorsitzenden, Eva Bonn und Klaus Hohenbild, sowie Pressewart Manfred Radermacher konnten sich davon überzeugen, dass die historische Kutsche jetzt in guten und in den richtigen Händen ist. Und vielleicht wird sie schon bald auch mal wieder bei einem Fest oder einer Feier auf Lahnsteins Straßen fahren.

Eva Bonn (3.v.l.), Klaus Hohenbild (links) und Manfred Radermacher (rechts) besuchten den Fahrstall von Petra Hamacher in Gondershausen und waren hoch erfreut darüber, dass der historische "Landauer" in neuem Glanz erstrahlt und jetzt auch mit geschlossenem Verdeck zum Einsatz kommen kann. Petra Hamacher (2.v. r.) und ihr Vater Helmut (2.v.l.) empfingen die Lahnsteiner Gäste gerne, denn auch sie sind natürlich stolz auf ihr Werk.

Pressearbeit: CCO-Pressewart Manfred Radermacher
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[Eva Bonn]
17.07.2010 16:20