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Fastnachts-Museum

Gewichtiger Besuch beim CCO

„Obermessdiener“ Andreas Schmitt und Innenminister Roger Lewentz waren im CCO-Fastnachtsmueum zu Gast

Hoher Besuch hatte sich jetzt beim Carneval Comité Oberlahnstein angekündigt. Gleich zwei Schwergewichte, ein närrisches und ein politisches, waren auf Einladung des CCO-Vorsitzenden Helmut Hohl ins Fastnachtsmuseum im Martinsschloss gekommen: Der wohl bekannteste Fernsehfassenachter der Nation, Andreas Schmit, und Innenminister Roger Lewentz. Beide besuchten gemeinsam verschiedene Örtlichkeiten, in denen das Brauchtum Fassenacht besonders vielfältig gefeiert wird, und da durfte „die Stadt mit der gehaltvollsten Fassenacht zwischen Mainz und Köln“ wie Roger Lewentz es formulierte, natürlich nicht fehlen. Auch Oberbürgermeister Peter Labonte freute sich, den hohen Besuch im Namen seiner Stadt begrüßen zu können und fand, wie man es von ihm gewohnt ist, passende humorvolle Worte für die Begrüßung der Gäste aus der Landeshauptstadt.

Andreas Schmitt, der vor allem als souveräner Präsident der Mainzer Fernsehfassenacht und als brillanter Redner in seiner Paraderolle als „Obermessdiener“ bundesweit bekannt und beliebt ist, gab zu, Lahnstein auch aus vergangenen Jahren zu kennen. Der Grund: der 57-Jährige ist nicht nur ein hochkarätiger Karnevalist sondern in seiner Heimatgemeinde Nieder-Olm auch bei der Freiwilligen Feuerwehr engagiert und hatte Lahnstein bei seinen Lehrgangsbesuchen an der Landesfeuerwehrschule kennengelernt, denn dorthin ging man abends immer noch so manchen Schoppen trinken.

Ausgiebig besichtigten Schmitt und Lewentz die historischen Räume des Fastnachtsmuseums und lauschten den interessanten Ausführungen von Eva Bonn, die mit ihren Helfern alles bestens für den hohen Besuch vorbereitet hatte. Eva Bonn konnte die vielen närrischen Verbindungen von Lahnstein nach Mainz anschaulich und humorvoll erklären und machte zahlreiche Schlenker in die Jahrhunderte alte Tradition des närrischen Brauchtums.

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Helmut Hohl, der das Treffen im Martinsschloss eingefädelt hatte, war sichtlich stolz auf seinen Verein, der im kommenden Jahr seinen 85. Geburtstag feiert und wies einmal mehr auf den Oberlahnsteiner Rosenmontagszug hin, der 2019 zum 75. Mal stattfinden wird. Aber auch die Probleme, die das Brauchtum Fassenacht durch spürbare Veränderungen in der Gesellschaft zunehmend registriert, wurden angesprochen. Da auch Mitglieder der CCO-Tanzgarde ins Martinsschloss gekommen waren, wurde deutlich sichtbar, dass die Nachwuchsarbeit beim CCO großgeschrieben wird, um die Fassenacht fit für die Zukunft zu machen.

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Andreas Schmitt war nicht mit leeren Händen gekommen: „Man hat mich eingescannt und in Miniaturform herausgebracht“, sagte er lachend und überreichte dem Fastnachtsmuseum eine Miniaturausgabe des Obermessdieners. Im Gegenzug wurde ihm eine goldene CCO-Bütt in Miniaturform überreicht und mit großem Gelächter wurde festgestellt, dass der kleine Obermessdiener tatsächlich in die kleine goldene Bütt hineinpasste. Aber auch das Buch „Lahnsteiner Karnevalisten erzählen“ nahm der Mainzer Fastachtsstar gerne entgegen und versprach „Das werde ich auf jeden Fall ausgiebig lesen“.

Auch das regionale Fernsehen zeigte reges Interesse am Besuch des "Obermessdieners" und Ministers und begleitete den Abend:

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Das Lahnsteiner Stadtoberhauopt hatte den Mainzer Gästen den schon bestens bekannten Lahnsteiner Stadtmauerhonig „von dressierten Bienen“ mitgebracht. Zum Abschluss überreichte der Innenminister dem CCO noch den Fastnachtsorden der Landesregierung mit dem Motiv des Mainzer Doms. Der Orden wird im Fastnachtsmuseum einen besonderen Platz finden. Der „Obermessdiener und der Fastnachtsminister“ trugen sich selbstverständlich noch ins Gästebuch ein, manches Selfie wurde geschossen und nur ungern verließ die illustre Truppe wieder das Rhein-Lahn-Eck um auch der Heimatgemeinde von Roger Lewentz noch einen Besuch abzustatten.

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Hoher Besuch beim CCO: Andreas Schmitt (6.v.l.) und Innenminister Roger Lewentz (4.v.l.) ließen sich beim CCO durch dessen Fastnachtsmuseum führen und waren beeindruckt.


 

CCO bringt Museums-Pin mit dem Kultschiffchen „Nixe“ heraus

Das vom Carneval Comité Oberlahnstein unter der Ägide von Eva Bonn ehrenamtlich geführte Fastnachtsmuseum im Martinsschloss finanziert sich bekanntlich ausschließlich mit Spenden. Dank der finanziellen Unterstützung von Hans Peter und Anne Münch konnte das CCO 14 Jahre lang Jahr einen goldenen Ansteck-Pin herausbringen, der stets ein historisches Gebäude in Lahnstein zeigte. Die von Eva Bonn entworfenen goldenen Pins mit dem kleinen roten Herzen  waren und sind – auch weil sie in einer limitierten Auflage erscheinen – sehr beliebte Sammlerstücke. Nun sind „die Münchs“ in Rente gegangen, aber sie haben den Brauch, das CCO zu unterstützen, an ihren Sohn Michael weitergegeben, der ab diesem Jahr das Projekt Fastnachtsmuseum aktiv fördert und hilft, den Museums-Pin herauszugeben. Dafür unseren herzlichen Dank!

In diesem Jahr ist ein bekanntes „Kult-Objekt“ auf dem goldenen Pin zu sehen: Diesmal kein historisches Gebäude, sondern etwas, das viele Jahrzehnte lang für Lahnstein eine wichtige Aufgabe erfüllt hat: Die Personenfähre Nixe, die von Nieder- und Oberlahnstein nach Kapellen-Stolzenfels fuhr und deren Abschied vor einigen Jahren heute noch immer sehr bedauert wird.

Wer sich „die Nixe“ ans Revers heften oder den Pin einfach nur in seiner Sammlung haben möchte, kann diesen ab sofort zum Preis von 2,50 Euro bei Bürotechnik Jachmich (Frühmesserstraße Ecke Mittelstraße), in der Gaststätte Winzerhaus, in der Wäscherei "Glatt und Sauber" (Adolfstr. 96) sowie im CCO-Fastnachtsmuseum im Martinsschloss erwerben. 

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Der CCO-Museum-Pin 2018-19 zeigt das Kultschiffchen „Nixe“ das in Lahnstein heute noch in guter Erinnerung ist und von vielen Bürgern und Gästen schmerzlich vermisst wird.

Hochwasserspuren im Museum beseitigt

Nachdem Vater Rhein im Januar 2018 unser Museum aufsuchte wurde nun in den verganegnen Wochen mit Tatendrang alles wieder aufgebaut.

Das war kurz vor der Session 2018 doch ein Kraftakt, als es hieß, dass das Hochwasser für uns die kritische Marke erreicht. Mit großer Mannschaft konnten wir doch alles recht schnell in Kisten verpacken, diese wegfahren und im Museum selbst ein Plateau errichten, auf die Vitrinenschränke und Schaufensterpuppen gestellt wurden. ca 40 cm hoch stand das Wasser dann im Ausstellungsraum. Nun haben wir einige Wochen an der Neuerrichtung gearbeitet, Dank einer großzügigen Spende konnten wir auch zwei neue Vitrinenschränke erwerben, denn leider war der "Turmbau" unserer Rettungsmaßnahme doch nicht so standfest, sodass etwas zu Bruch ging. Nun sind wir froh, dass wir fertig wurden, um den angestrebten Eröffnungstag am 13. Mai halten zu können! An diesem Tag ist auch der "Internationale Museumstag", der bundesweit beworben wird und an dem unser Museum schon viele Jahre mitmacht. Ein Dank gilt der Hochwassermannschaft und dem Aufbauteam!

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Nach dem die Hochwasserschäden beseitigt wurden und die Sammlung komplett neu aufgebaut wurde, wird unser Museum termingerecht mit dem "Internationalen Museumstag" am 13. Mai wieder geöffnet!

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Verkehrsseminare Seitz unterstützt das CCO-Fastachtsmuseum

Anlässlich des Jubiläums „22 Jahre Fastnachtsmuseum im Martinsschloß“ leistete Sascha Seitz mit seinem Lahnsteiner Unternehmen für Verkehrsseminare eine ansehnliche Spende. Bei einer Sonderführung durch das Museum zeigte ihm Museumsleiterin Eva Bonn den aktuellen Ausstellungsraum. „Die Spende ist hier gut angelegt“, so Sascha Seitz, der seit einigen Jahren den Verein regelmäßig unterstützt.

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